bookmark_borderSymbole in EVE Namen

Das man Schiffe umbenennen kann, ist weithin bekannt. Was vielen jedoch nicht bewusst ist, dass man hierfür mehr als nur Buchstaben verwenden kann, eine kleine Übersicht:

☺☹☝✌✍❤❣☠♨✈⌛⌚☎⌨✉✏✒♪✂☀☁☂❄☄✆⌘⍟❥ツღ☻
♈♉♊♋♌♍♎♏♐♑♒♓
♠♥♦♣✡☸☯✝☦☪☮☢☣☑✔✖✳✴❇‼©®™Ⓜ▪▫#*❦♕♛♔♖♜☾
→⇒⇨➩➪➫➬➭➮➯➲➳➵➸➻➺➼➽↗➡↘↙↖↕↔↩↪☜☟➹➷
─│┌┐└┘├┤┬┴┼═║╒╓╔╕╖╗╘╙╚╛╜╝╞╟╠╡╢╣╤╥╦╧╨╩╪╫╬▀▄█▌▐░▒▓
ⅰ ⅱ ⅲ ⅳ ⅴ ⅵ ⅶ ⅷ ⅸ ⅹ ⅺ ⅻ
⊕ⓄⒼ⇪ ● ◎ ✇ 〄☜★☞◇◆△▽▲▼▶◀ ■

Diese können in Schiffsnamen, aber auch in den „Namen“ von verankerten Containern und Mobile Tractor Units (und ähnlichem) verwendet werden. Diese behalten diese Benennung nach dem Aufsammeln bei, bis sie wieder gepackt werden.

Ich warte auf den ersten Screenshot von ascii art in Schiffsnamen im D-Scan 😉

Verwendung

Wurmlochbewohner nutzen dise Systeme bei der Namensgebung ihrer Schiffe, um fremde Schiffe auch ohne Local schnell zu identifizieren. Wenn alle Schiffe der Gruppe ein „▶“ vor dem Schiffsnamen haben und einer nicht, weiß man per D-Scan sehr schnell, dass es einen Neut im System gibt und auch was der fliegt. Natürlich kann ein erfahrener Spieler diess Symbol in den eigenen Schiffsnamen kopieren, dafür muss er es aber erst mal generieren und einfügen, was ihn Zeit kostet.

Wer weitere Symbole kennt, kann sie mir gern ingame an ZeRonin schicken.

Fremde Schriften

Hierfür können auch nicht lateinische Schriftzeichen verwendet werden, das japanisch Katakana ム „Mu“ sieht ein bisschen aus wie ein klingonisches „l“. Es werden aber auch Hangul (koreanisch), Hànzì (chinesisch) und das Kyrillische Alphabet unterstützt.

bookmark_borderVerträge – sind einzuhalten

Ein Vertrag ist die von zwei oder mehr Vertragsparteien erklärte Einigung über die Begründung oder inhaltliche Änderung eines Schuldverhältnisses (§ 311 BGB). Er basiert auf mindestens zwei übereinstimmenden Willenserklärungen. In einer auf dem Grundsatz der Privatautonomie beruhenden Rechtsordnung, wie der deutschen, ist der Vertrag für den Einzelnen das wichtigste rechtliche Mittel zur Gestaltung der eigenen Lebensverhältnisse.

Wikipedia zu Vertrag

Verträge sind eine Möglichkeit (Neben Markt und Direkthandel), eine formalisierte Vereinbarung zwischen zwei Parteien für den Transfer oder Transport von Gegenständen und/oder ISK zu treffen. Im Gegensatz zum Direkthandel kann ein Vertrag nicht mehr nachträglich geändert werden, was Betrügereien sehr viel unwahrscheinlicher, wenn auch nicht unmöglich, macht. Verträge stellen die einzige sichere Möglichkeit da, nicht marktfähig Items, wie geriggte Schiffe oder geforschte Blaupausen (BPO/BPC) zu handeln.

Es gibt 3 verschiedene Vertragsarten: Auktion, Kurier und Itemtausch.

Auktion

Bei der Auktion wählt man das oder die Item(s), den Startbetrag, einen möglichen Buyout, bei dem die Auktion sofort beendet wird und der Vertrag wie ein Itemexchange behandelt wird, und kann dann bis zu zwei Wochen mitfibern, wie hoch die Gebote gehen.

Kurier

Auch hier wählt man das oder die zu transportierenden Items, das Zielsystem, die Belohnung für den Kurier und einen Collateral. Also ein Pfand, welches der Kurier, als Sicherheit für den Warenwert, hinterlegen muss. Sollte die Fracht verloren gehen, wird dieses ersatzweise gezahlt. Es sollte daher immer mindestens dem Warenwert entsprechen. Sowie die Vertragslaufzeit in der dieser Vertrag angenommen werden muss und die Zeit welche der Kurier hat, um die Waren an ihren Bestimmungsort zu liefern. Üblich sind hier jeweils 3 bis 7 Tag je nach Kurierdienst.

Item Exchange – Gegenstandstausch

Zuletzt den Gegenstandstausch, welcher wohl die häufigste und einfachste Vertragsart ist. Hier wählt man nur das oder die Items(s) welche man loswerden und wieviel ISK man dafür haben möchte.
Alternativ kann man mit diesem Vertragstyp auch Items, zu einem bestimmten Betrag, auf einer bestimmten Station, einfordern. Dies geht über den Haken „also request Items from Buyer“ welches eine Suche öffnet, mit der man alle Items in EVE „anfordern“ kann.
Dies wird allerdings häufiger zum Scammen genutzt, als für seriöse Angebote.

ISK verdienen

Mit Glück bei Auktionen und als Space Trucker, kann man die ersten beiden Vertragstypen zum ISK verdienen nutzen.

Die letzte Vertragsart, der Itemexchange, bietet, meiner Meinung nach, jedoch das größte Potential auf saftige Gewinne.

Solche Verträge erkennt man meist am Inhalt (Beispiele):

  • Carbon
  • Crash
  • Data Sheets
  • Dread Guristas <item>
  • Frozen Food
  • Gist B-Type <item>
  • Gistum B-Type <item>
  • Gist B-Type <item>
  • Gistum C-Type <item>
  • Marines
  • Metal Scraps
  • Militants
  • Mindflood
  • Oxygen
  • Pith C-Type <item>
  • Reports
  • Spiced Wine
  • Spirits
  • Water
  • Wheat

Alles Items aus der Sofaritze, meist von geringem Wert, landen sie regelmäßig in „nur-weg-damit“-Verträgen und dienen so als Suchbegriff für eben solche Verträge.

Szenarion

Jemand kommt nach einer EVE Pause wieder und brauch jetzt erst mal ISK für den ersten Monat Omega. Also wird geschaut was die Rorqual am Arsch der Heide momentan so wert ist, und ein Vertrag über den Hüllenwert aufgesetzt. Fitting und Co müssen als Kompensation für den Käufer, die Rorqual in bewohntes Gebiet zu bewegen und dort ggf. weiter zu verkaufen, reichen.

Was unser Wiederkehrer nicht bedacht hat, die Rorqual hat einen Flottenhanger, einen Erzladeraum und einen Schiffshanger. Schon im Schiffshanger können bis zu 6 Exhumer vergessen werden, aber auch ein paar Mrd in gepressten Monderzen im Erzladeraum, können einem als Käufer den Tag erheblich versüßen.

Analyse

Dies passiert tatsächlich täglich, man muss solche Verträge nur finden. Hierfür kopiert man den Inhalt eines potentiell interessanten Vertrag (stag + a, strg +c im Itemfenster des Vertrags) nach EVEpraisal und lässt sich so berechnen, ob und wieviel der jeweilige Vertrag mehr wert ist, als die reine Hülle des Schiffs, welche hier vordergründig verkauft werden soll.

Dieser Fehler ist nicht auf die Rorqual begrenzt, alle Capitals (incl. Supers und Titans) sowie die Orca, haben einen Schiffshanger und ermöglichen es so, dem aufmerksamen Käufer, Bonusitems und Schiffe zu finden.

Streamlink

Das ganze nochmal etwas ausführlicher, als Stream.

bookmark_borderSeidenstraße

Als Seidenstraße bezeichnet man ein altes Netz von Karawanenstraßen, dessen Hauptroute den Mittelmeerraum auf dem Landweg über Zentralasien mit Ostasien verband. Die Bezeichnung geht auf den deutschen Geografen Ferdinand von Richthofen zurück, der den Begriff erstmals 1877 verwendete.

Wikipedia zu Seidenstraße

In EVE war es sehr lange, sehr einfach, Waren zwischen allen vier Trade Hubs hin und her zu schieben. Bis sich die Triglavian während des “Totality Realized” Patches (13. Oktober 2020) aus Low und High Sec Systemen eine eigene Region zusammengestohlen haben. Welche jetzt als Pochven “hinter dem Empire Space“ liegt. Seit dem ist die Route „Jita, Dodixie, Hek, Amarr“ für einen Frachter, mit 49 Sprüngen, eine abendfüllende Veranstaltung.

Doch es gibt eine Alternative, Sprungfrachter, diese ermöglichen es, durch geschickte Planung, die Route erheblich zu verkürzen. Mit nur 4 Cynos für 4 Tradehubs, ist sie auch sehr sparsam, was die benötigten Chars angeht:

Seidenstraße

Weiterer Bonus, sie führt im Kreis, egal wo man anfängt, man kommt am Ende wieder an seinem Heimat Tradehub raus.

Weitere Beiträge zum Thema Fracht:

bookmark_borderStargate – Sprungtor

(Gates, Sprungtore…) stellen eine direkte Verbindung zwischen zwei Sonnensystemen her. Um es zu aktivieren, muss das eigene Schiff 2.500 m oder weniger vom Tor entfernt sind. Lediglich getarnte Schiffe nähern sich auf 2.000 m an, was den Cloak deaktiviert, und springen dann. Außer der Spieler hat einen Waffentimer, dieser muss erst abgeklungen sein, bis man durchs Tor springen darf.

Sobald man das Tor passiert hat, spawnt man 12km vom Rand des Tors entfernt. Was abhängig von der Gategröße und der Art der Verbindung (Beispiel im Namen) deutlich weiter, als eben diese 12 km, vom Zentrum des Gates sein kann:

GatesSystemConstellationRegionBorder
Amarr16.946 m16.646 m26.000 m38.000 m
Caldari19.065 m20.998 m27.000 m40.000 m
Gallente18.754 m21.412 m22.000 m49.000 m
Minmatar16.995 m37.000 m36.000 m54.000 m

Beim Verlassen des Tors hat man zudem eine Sprungtarnung (Gatecloak), d.h. ist ab Sprung 60 Sekunden unsichtbar und fast unverwundbar. Dies soll ausreichend Zeit geben, das System zu laden, ohne das Spieler im System in dieser Zeit angreifen können.